T-Bone-Steak

Definition Teilstück

Das T-Bone Steak wird aus dem Rücken geschnitten und besteht aus dem Roastbeef und einem kleinen Stück Filet. Beide werden durch einen Knochen voneinander getrennt. Der Knochen gibt dem T-Bone Steak seinen Namen, denn er hat eine charakteristische T-Form. Er entspricht einem senkrecht halbierten Halswirbel. Zwischen dem Querfortsatz (dem senkrechten Strich des Ts) und dem Dornfortsatz (waagrechter Strich des Ts rechts) liegt das Roastbeef mit seiner Fettdecke. Zwischen Querfortsatz und Wirbelkörper liegt das Filetstück. T-Bone Steaks sind stark marmoriert. Das Fett schmilzt beim Grillen und verleiht dem T-Bone eine einmalige Sukkulenz. Durch den Knochen wird das Fleischaroma beim Grillen besonders gefördert. T-Bone Steaks eignen sich hervorragend zum Kurzbraten, bedingt durch seine Dicke sollte es aber unbedingt vor- oder nachgegart werden.

Synonyme

Keine

Gewicht

Für den maximalen Fleischgenuss portionieren wir unsere T-Bone-Steaks in mindestens 700g leichte Scheiben. Wir bieten Ihnen den Steakklassiker aber auch in der 1000g Variante an.

Zubereitung

Schneiden Sie den Fettrand / die Sehne des T-Bone im Abstand von 1 cm leicht ein. Dann bei sehr starker Hitze in der Gusspfanne/Grill von beiden Seiten scharf anbraten (idealerweise soll das Filetstück weniger Hitze abbekommen) und im Ofen oder der indirekten Grillzone bei ca. 130 °C auf Kerntemperatur gar ziehen lassen. Das dauert ca. 10 Minuten. Vorzugsweise mit einem Thermometer die Kerntemperatur messen (Vorsicht: Nicht am Knochen messen!). Als Gargrad empfehlen wir Medium rare. Dies entspricht einer Kerntemperatur von ca. 54 °C. Wichtig: Nach dem Zubereiten noch mit Meersalz und Pfeffer würzen und noch 2-4 Minuten ruhen lassen.

Variante: Nach dem Scharfen anbraten, mit Rosmarin, Knoblauch und einem Stück Butter in der Pfanne schwenken und das Fleisch immer wieder mit der flüssigen Butter übergießen.

Gut zu wissen

Das Steak mit dem T-förmigem Knochen ist der Klassiker der amerikanischen Steakkultur. Auf einer Seite das Roastbeef, auf der anderen Seite das Filet. Im Gegensatz zum Porterhouse-Steak ist der Filetanteil gering bis kaum vorhanden und daher sollte es nicht synonym verwendet werden.

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